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Aufruf zur Teilnahme an der Wissenschaftlichen Tagung für Germanistikstudierende 2024: Sprache und Literatur

14.01.2024

Wir laden alle litauischen und internationalen Studierenden dazu ein, an der Tagung teilzunehmen und ihre wissenschaftlichen Arbeiten oder Projekte vorzustellen.

Die Tagung findet am 19. April 2024 ab 10 Uhr in Präsenz an der Universität Vilnius und online auf der MS Teams Plattform der Universität statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Tagung >>>

Germanistikstudierende der Universität Vilnius suchten nach deutschen Spuren in Vilnius

28.02.2024

Am 27. Februar 2024 begaben sich Germanistikstudierende der Universität Vilnius im Rahmen des Seminars „Deutsche und Litauen: Sprachliche und kulturelle Verbindungen“ unter der Leitung von Dr. Justina Daunorienė und Dr. Daumantas Katinas auf die Suche nach deutschen Spuren in der Altstadt von Vilnius. Während der vorangegangenen Seminare sammelten die Studierenden Material über das deutsche Erbe und die deutschen Spuren in der Altstadt von Vilnius und bereiteten eine Führung mit Aufgaben auf der Grundlage des erarbeiteten Materials vor.

Während der Tour besuchten die Studierenden die wichtigsten Orte mit Bezug zu Deutschland. An der Johanniskirche und am Glockenturm erfuhren sie etwas über das Wirken von Johann Christoph Glaubitz, am Signatarai-Haus erinnerten sie sich an die litauische Originalfassung der litauischen Unabhängigkeitsakte, die Prof. Liudas Mažylis im Deutschen Staatsarchiv gefunden hatte, in der Literatenstraße besuchten sie die Gedenktafeln für Herta Müller, Johannes Bobrowski und Günter Grass und erhielten einen kurzen Einblick in die Arbeit dieser Autoren. In der St. Anna-Kirche erfuhren sie, dass die deutschen Kolonisten in Vilnius die heilige Anna zu ihrer Schutzpatronin wählten.

Der Fürstenpalast erinnerte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion daran, dass Litauen und Sachsen nicht nur politisch, diplomatisch, dynastisch und militärisch, sondern auch kulturell und künstlerisch miteinander verbunden waren, was bis in die Renaissance zurückreicht und sich besonders in der Barockzeit intensivierte, als die Republik beider Nationen und Sachsen von gemeinsamen Herrschern regiert wurden. Vielen war neu, dass im Glockenturm der Kathedrale von Vilnius, der Mitte des 18. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Johann Christoph Glaubitz wieder aufgebaut wurde, sechs Glocken läuten, die vom deutschen Erzbistum Köln gestiftet wurden. Später besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das deutsche Einzelhandelsunternehmen LIDL, um Produkte aus deutscher Produktion zu finden und sie zu fotografieren. Die Tour endete in der Vokiečių-Straße, wo die Studierenden und Lehrkräfte die evangelisch-lutherische Kirche und das nahe gelegene Glaubitz-Haus besuchten.

Wir hoffen, dass das Wissen, das wir gemeinsam erworben haben, die Studierenden dazu anregt, die Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart Deutschlands und Litauens zu erforschen und ihnen in der Zukunft nützlich sein wird, sowohl während ihres Studiums als auch in ihrer beruflichen Laufbahn.

 

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Performance „Ihr sollt die Wahrheit erben“ 

09-11-2023

Anlässlich des 85. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 veranstaltete der Lehrstuhl für deutsche Philologie der Universität Vilnius ein Konzert, um all jener Jüdinnen und Juden zu gedenken, denen am 9. November 1938 grausames Unrecht geschehen war und in der sich ankündigenden Shoah noch geschehen sollte.

Eingeladen hatte Dr. Iris Bäcker (DAAD-Lektorin) die Cellistin Christiane Conradt, langjähriges Mitglied der Bochumer Symphoniker und Liebhaberin zeitgenössischer Cello-Musik. In ihrer „Performance für sprechende Cellistin“ brachte Christiane Conradt die musikalische Biographie der Auschwitz-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch zu Gehör.

Anita Lasker-Wallfisch (geboren 1925 in Breslau) überlebte als Cellistin des „Mädchenorchesters von Auschwitz“ das Vernichtungslager Auschwitz und auch die anschließende Deportation nach Bergen-Belsen. Unter dem Titel „Ihr sollt die Wahrheit erben“ veröffentlichte sie 2000 ihre deutschsprachigen Erinnerungen, um ein verpflichtendes Zeugnis für die Mit- und Nachwelt abzulegen. Der Ost-Berliner Komponist Hermann Keller (1945-2018) wiederum schrieb 2015 sein Stück „Ihr sollt die Wahrheit erben nach dem gleichnamigen Buch von Anita Lasker-Wallfisch – für sprechende und spielende Cellistin“.

Kellers handgeschriebene Partitur fiel Christiane Conradt zufällig in die Hände. Da sie seit jeher neue künstlerische Formate erarbeitet, mit denen Gedenktage wie der 9. November im kulturellen Gedächtnis verankert werden können, nahm sie Kontakt mit dem Komponisten auf, um mit ihm mögliche Spielarten des Stücks zu besprechen.

Im Vinco Krėvės-Saal spielte Christiane Conradt vor einem Publikum, das von der musikalisch-stimmlichen Darbietung des Unsagbaren sichtlich „angefasst“ war. Für die Cellistin war dies
ein großes Geschenk... 

 Cello

 

 

 

Halbprofil

 

 

Botschafter 

 

Cellospiel

 

Rose 

 Gruppenfoto

 

Weihnachtlicher Nachmittag für die Deutschstudierenden

18.12.2023

Am Mittwoch, den 13.12.2023, veranstaltete der Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung einen weihnachtlichen Nachmittag für die Deutschstudierenden. Beinahe 30 Studierende verschiedener Deutschniveaustufen nahmen daran teil und nutzten die Gelegenheit, etwas über deutsche Weihnachtstraditionen zu erfahren und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Die Studierenden versuchten sich außerdem in nach Niveaustufen gemischten Gruppen an weihnachtlichen Wortspielen und konnten dadurch u. a. ihren Weihnachtswortschatz spielerisch erweitern. Die Spiele waren sehr abwechslungsreich und bestanden beispielsweise aus einem weihnachtlichem Kreuzworträtsel, dem Verfassen eines Wunschzettels und einem deutschen Weihnachtslied als Lückentext. Zusätzlich probierten die Studierenden süße und herzhafte deutsche Weihnachtsspezialitäten wie Christstollen und Lebkuchen. Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der Lust auf mehr macht.

 

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Treffen mit der Dichterin und Übersetzerin Katrin Pitz

20.9.2023

Am 25. September 2023, von 11.00 bis 12.30 Uhr, laden wir Sie zum Treffen mit der Dichterin und Übersetzerin Katrin Pitz aus Darmstadt (Deutschland) herzlich ein.

Katrin Pitz hat ein Maschinenbaustudium absolviert und arbeitete 8 Jahre lang in ihrem Beruf. Nach dem Erfolg ihres ersten Gedichtbandes "Auch solche tage waren immer schon da" beschloss sie jedoch, sich mehr Zeit für ihre dichterische Arbeit zu nehmen und aus dem Norwegischen und Spanischen zu übersetzen.

Die Veranstaltung in deutscher Sprache findet im Studienraum Germanistik (A9) der Philologischen Fakultät der Universität Vilnius (Universiteto str. 5) statt.

Organisatoren: Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius und der Litauische Schriftstellerverband.

Der Besuch der Dichterin wird vom Hessischen Literaturrat unterstützt.

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Gastvorträge von Dr. Patrick Grommes (Universität Hamburg)

19.9.2023

Im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP, DAAD) zwischen den Universitäten Hamburg und Vilnius finden folgende Gastvorträge von Dr. Patrick Grommes (Universität Hamburg) statt:

  • 26. September 2023, Dienstag, 9:00-10:30 Uhr, Raum 130: „Variation im Deutschen aufgrund von Migration am Beispiel von „Kiezdeutsch“
  • 27. September, Mittwoch, 11:00-12:30 Uhr, Raum 128: „Zu Konnektoren und Korpuslinguistik“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Vortrag "Tanz der Nordlichter, Saunahonig und Polarsommerzauber -Deutschsprachige Produktnamen mit Nord-Touch"

18.9.2023

Hiermit möchten wir Sie zum Vortrag “Tanz der Nordlichter, Saunahonig und Polarsommerzauber -Deutschsprachige Produktnamen mit Nord-Touch” von Prof. Dr. Sandra Reimann (Universität Regensburg/Universität Oulu) einladen, der anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen veranstaltet wird. 

Die Veranstaltung findet am 25. September um 15.00 Uhr an der Universität Vilnius (Philologische Fakultät, Raum A9, Universiteto 5, Vilnius) statt.

Die Arbeitssprache dieser Veranstaltung ist Deutsch.

Die Teilnahme ist kostenlos, wir möchten Sie jedoch bitten, sich hier für die Teilnahme anzumelden.

Weitere Informationen finden Sie im Anhang, sowie auf Facebook.

Weitere Informationen>>>

Das Gastseminar von Dr. Sabina Tsapaeva zum Thema „Historische Semantik. Pejorisierung der Frauenbezeichnungen“ (GIP)

19.9.2023 

Der Lehrstuhl für Deutsche Philologie lädt Sie herzlich zu den Seminaren von Dr. Sabina Tsapaeva (Universität Hamburg) ein. Die akademischen Veranstaltungen finden im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) statt.

  • "Historische Semantik. Pejorisierung der Frauenbezeichnungen", Dienstag, den 19. September, 13:00-14:30 Uhr, Raum 127;
  • "Fremdwörter in der deutschen Sprache", Dienstag, den 26. September, 9.00-10.30 Uhr, Raum 121.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

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