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Gastaufenthalt von Dr. Patrikck Grommes (Universität Hamburg)

Im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) des DAAD zwischen den germanistischen Instituten der Universitäten Vilnius und Hamburg ist Dr. Patrick Grommes (Universität Hamburg) vom 28. September bis zum 2. Oktober 2026 am Lehrstuhl für Deutsche Philologie zu Gast und hält folgende Vorlesungen in deutscher Sprache:

  • 29.09.2026, Dienstag, 13:00-14:30 Uhr, Raum A9
    „Linguistische Analyse literarischer Übersetzungen I“
  • 30.09.2026, Mittwoch, 9:00-10:30 Uhr, Raum A9
    „Linguistische Analyse literarischer Übersetzungen II“
  • 02.10.2026, Freitag, 13:00-14:30 Uhr, Raum 111
    „Satzstrukturen in literarischen Texten“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Gastvorträge von Prof. Dr. Heike Roll (Universität Duisburg-Essen)

Im Rahmen eines Erasmus+-Aufenthaltes hält Prof. Dr. Heike Roll (Universität Duisburg-Essen) am Lehrstuhl für Deutsche Philologie folgende Gastvorträge/Seminare:

Montag, den 21.09.2026
15:00-16:30 Uhr, Buchhandlung LITTERA (im Sarbievijus-Hof)

Vortrag im Rahmen der GfdS-Vortragsreihe und des Kolloquims der Sprachwissenschaft

Heraus mit der Sprache! – Sprachlich-ästhetisches Lernen im musealen Raum am Beispiel des Kunsthistorischen Museums Wien

Die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst regt eine ganzheitliche, multimodale Form der sprachlichen Bildung an, die auf dem Wechselspiel von sinnlicher Wahrnehmung, sprachlichem Ausdruck und kooperativem Lernen beruht. Die Verbindung von Bildern und kreativen Lernformen bietet Ansätze, um die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit von Sprache(n) zu erschließen. Der Vortrag stellt exemplarisch Konzepte, Szenarien und Lehr-Lernmaterialien vor, die im Rahmen eines kollaborativen Entwicklungsdesigns (museale Kunstvermittlung im Kunsthistorischen Museum, Wien, universitäre Sprachdidaktik und schulische Lehrkräfte) entwickelt wurden und sprachlich-künstlerische Lernprozesse im Museum anregen.

Dienstag, den 22.09.2026
09:00-10:30 Uhr, Raum 111

Seminar: „Mutterland Wort“ – zu poetischen Verfahren in den Gedichten von Rose Ausländer

Donnerstag, den 24.09.2026
09:00-12:30 Uhr, Raum A8

Seminar: Heraus mit der Sprache! – Kreatives Schreiben zu Werken der Bildenden Kunst

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

DAAD-Lehrassistentin Jasmine Gerber am Lehrstuhl für Deutsche Philologie

Jasmine Gerber ist seit September 2026 als Lehrassistentin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius tätig. Ihre Tätigkeit wird durch das Lehrassistenz-Stipendium „Deutschlehren.International“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert. Jasmine Gerber stellt sich vor:

„Mein Name ist Jasmine Gerber und seit September 2026 bin ich nun als DAAD-Lehrassistentin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius tätig. Nach meinem Bachelorstudium der Slawistik an der Technischen Universität Dresden habe ich Osteuropastudien (M.A.) sowie Deutsch als Fremdsprachenphilologie an der Universität Regensburg studiert.

An der Universität Vilnius unterrichte ich einen Kurs „Gegenwartsdeutsch“ und unterstütze meine Kolleg:innen in der Lehre. Ich freue mich sehr über die Chance, meine fachlichen und didaktischen Kenntnisse im Bereich der Fremdsprachenphilologie weiter ausbauen sowie Einblicke in die litauische akademische Kultur erhalten zu dürfen. Der herzliche Empfang durch das Kollegium und die Studierenden hat mir den Einstieg besonders angenehm gemacht. Daher freue ich mich umso mehr auf die kommenden zehn Monate, den gemeinsamen Austausch und die vielfältigen Erfahrungen am Lehrstuhl.“

Foto Gerber Jasmine copy

Begegnung mit der Schriftstellerin Susan Schädlich

Am 17. September von 13.00 bis 14.30 Uhr laden wir Sie herzlich zu einer Begegnung mit der Schriftstellerin Susan Schädlich aus Berlin ein.

Nach Abschluss ihres Veterinärstudiums im Jahr 2003 entschied sich Susan Schädlich für eine literarische Laufbahn – derzeit schreibt sie an einem Roman über die letzten Jahre der ehemaligen DDR. Die Autorin interessiert sich für die gemeinsamen Erfahrungen unserer Länder, dafür, wie diese Zeit im Gedächtnis der Litauer erhalten geblieben ist, wie sie in der Literatur behandelt wird und welche Verbindungen die Schriftsteller zwischen dieser Zeit und der Gegenwart herstellen.

Die Veranstaltung in deutscher Sprache findet im Studienraum Germanistik (A9) der Philologischen Fakultät der Universität Vilnius (Universiteto Str. 5) statt.

Organisatoren:

Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius und der Litauische Schriftstellerverband.

Der Besuch der Dichterin wird vom Hessischen Literaturrat und vom Litauischen Kulturrat unterstützt.

Foto: Diana Djeddi

GIP-Praktikumsaufenthalt von Caroline Weber

Caroline Weber, Praktikantin von der Universität Hamburg, absolvierte in der Zeit vom 2. Februar bis zum 6. März 2026 am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius erneut ein fünfwöchiges Lehrpraktikum. Während ihres Praktikums hospitierte sie in Sprachseminaren für Anfänger und Fortgeschrittene sowie in Seminareinheiten zur interkulturellen Kommunikation und zur korpusbezogenen Arbeit. Dabei sammelte sie auch praktische Erfahrungen in der Unterrichtsmethodik. Mit der Unterstützung der Lehrenden entwickelte und erprobte sie sprachpraktische Übungen.

Der Austausch mit dem Fachbereich der Deutschen Philologie und den Studierenden vermittelte ihr zusätzlich interkulturelle und kulturübergreifende Kompetenzen. Gemeinsame Ausflüge zu historischen Orten oder Veranstaltungen erweiterten zudem ihr Wissen über die (sprachliche) Verbindung zwischen Deutschland und Litauen.

Praktikantin Caroline Weber studiert an der Universität Hamburg im Masterstudiengang Germanistische Linguistik mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Der Besuch findet im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) zwischen den Universitäten Hamburg und Vilnius „Korpusdidaktik für formelhafte Sprache“ statt, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert wird.

Caroline Weber

Workshop „Korpora und Editionen: Ansätze der Digital Humanities und didaktische Perspektiven“ versammelt Germanistinnen und Germanisten aus Deutschland, Lettland, Litauen, Österreich und Tschechien

Am 2. und 4. Februar 2026 findet im Rahmen der Institutspartnerschaft der Universitäten Hamburg und Vilnius an der Universität Vilnius ein Workshop zum Thema „Korpora und Editionen: Ansätze der Digital Humanities und didaktische Perspektiven“, gefolgt von einem internen Arbeitstreffen am 4. Februar, statt. Die Vorträge des ersten Tages befassen sich mit der Korpusdidaktik, der Erstellung und Verwendung von Korpora sowie deren Anwendung beim Lehren und Lernen von Fremdsprachen. Prof. Dr. Cordula Meißner von der Universität Innsbruck hält dazu den Plenarvortrag „Möglichkeiten der Korpuspragmatik – am Beispiel der Untersuchung von Indexikalität“.

Der zweite Tag der Konferenz beginnt mit dem Plenarvortrag von Prof. Dr. Jörg Meier (Universität Innsbruck/UPJŠ Košice) „Deutsch- und mehrsprachige Presse in Mittel- und Osteuropa im Kontext der Korpora digitaler Quellensammlungen. Aufgaben und Perspektiven für Lehre und Forschung“. Im Anschluss daran werden ausgewählte Fragestellungen der korpusbasierten Forschung vorgestellt und Vorträge zur historischen Presse, insbesondere zu den in der Zwischenkriegszeit in Litauen herausgegebenen deutschsprachigen Zeitungen sowie zur Erstellung historischer Textkorpora gehalten.

Der dritte Tag der Konferenz wird der Planung der weiteren Zusammenarbeit zwischen den Germanistiken der Universitäten Vilnius und Hamburg im Rahmen der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanzierten GIP „Korpusdidaktik für formelhafte Sprache“ gewidmet. Es werden unter anderem Studien- und Forschungspläne, Austausch von Dozierenden und Studierenden sowie Durchführung des double degree Programms „Germanistik“ im Bachelorstudiengang an den Universitäten Hamburg und Vilnius besprochen.

VU HH 2026

Gastvorträge von Prof. Dr. Julia Nantke und Dr. Marie Flüh (Universität Hamburg) im Rahmen eines GIP-Aufenthalts

Im Rahmen eines GIP-Aufenthaltes zwischen den Universitäten Hamburg und Vilnius finden am Lehrstuhl für Deutsche Philologie folgende Gastvorträge von Prof. Dr. Julia Nantke und Dr. Marie Flüh (Universität Hamburg) statt:

Dienstag, den 28.10.2025
13:00-14:30 Uhr, Raum 128

„Genderrollen automatisiert annotieren“

Bitte bringen Sie einen Laptop mit und laden Sie sich vorab den Classifier für Genderrollen herunter und sichern Sie ihn auf Ihrem Computer auf dem Desktop ab. Bitte laden Sie sich ebenfalls vorab das StanfordNER-Tool herunter und legen Sie es auf Ihrem Desktop ab. Bitte lesen Sie zur Einführung den kurzen Text von forTEXT: https://fortext.net/routinen/methoden/named-entity-recognition-ner

Bitte laden Sie sich die beiden Texte Marie v. Ebener-Eschenbach: Lotti, die Uhrmacherin und Arthur Schnitzler: Lieutenant Gustl von Moodle herunter. Alle Links zu den verwendeten Tools und Classifiern finden Sie ebenfalls auf Moodle.

Mittwoch, den 29.10.2025
11:00–14:30 Uhr, J. Balkevičius-Raum

„Emotionsanalyse von Drehbüchern, Seminar Kino/Regiebücher“

Bitte bringen Sie einen Laptop mit, der im dem lokalen WLAN verbunden ist (Tablet reicht nicht aus, Tastatur und Maus werden benötigt). Bitte legen Sie sich vor dem Seminar unter https://catma.de/ einen CATMA-Account an oder loggen Sie sich bei CATMA mit Ihrem Google-Accout ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Julia und Marie 3

Ein Studium – zwei Diplome: Vorstellung des double degree-Studiengangs in Germanistik mit der Universität Hamburg im Rahmen des Mehrsprachigkeitsforums

Der Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius stellte im Rahmen des Mehrsprachigkeitsforums den double degree-Studiengang „Germanistik“ vor. BA-Studierende der Germanistik an der Universität Vilnius haben seit 2025 die Möglichkeit, an der Universität Hamburg mindestens ein Semester Deutsch und Literatur zu studieren und nach Abschluss des Studiums zwei Diplome zu erwerben: eines von der Universität Vilnius und eines von der Universität Hamburg. Dr. Skaistė Volungevičienė, die die Initiative für den Doppelabschluss mit der Universität Hamburg koordiniert, wies darauf hin, dass die Teilnahme an diesem Programm unabhängig davon möglich ist, ob man bereits mit Deutschkenntnissen in das Studium einsteigt oder die Sprache an der Universität von Null an lernt.

Das Mehrsprachigkeitsforum „Mehr als eine Fremdsprache: Bildung, Sicherheit, Kultur – ZUKUNFT“ fand am 14. November 2025 in der Bildungsakademie der Vytautas-Magnus-Universität statt und wurde von dem Litauischen Verband der Englischlehrenden, dem Litauischen Verband der Lehrenden und Dozierenden für Spanisch, dem Litauischen Verband der Lehrenden und Dozierenden für Französisch und dem Litauischen Deutschlehrerverband initiiert.

Während des Forums fanden öffentliche Diskussionen zu aktuellen Fragen der Mehrsprachigkeit und des Sprachunterrichts statt. Eine der Diskussionen stand unter dem Thema „Stärkung der Lernmotivation: Wie man Fremdsprachen in der Schule erfolgreich beibehält“ und wurde von Ona Marija Vyšniauskė (British Council in Litauen) moderiert. Zusammen mit Kristina Urbonienė, Lina Šapkauskienė und Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė diskutierte auch Dr. Daumantas Katinas, Dozent am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius. In der Diskussion sagte Dr. Daumantas Katinas, dass die Arbeit eines Lehrers sehr wichtig und wertvoll sei, dass Kinder so früh wie möglich mit dem Erlernen von Fremdsprachen beginnen sollten und dass jungen Menschen dafür möglichst viele Möglichkeiten und Initiativen angeboten werden sollten. „Wie viele Sprachen du sprichst, sooft bist du Mensch“ – das ist einer der Lieblingssprüche von Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė, Germanistin und Absolventin der Universität Vilnius, zum Thema Sprachenlernen. Zusammen mit Ahmed Salem, Student des Bachelorstudiengangs „Germanistik“ an der Universität Vilnius, stellte Dr. Daumantas Katinas auch die Aktivitäten der Stiftung „Zukunftsfonds Deutschland-Baltikum“ vor.

Ich glaube an das Motto des Forums, dass mehr als eine Fremdsprache die Zukunft ist – so sagte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Cornelius Zimmermann, bei der Eröffnung des Forums und rief dazu auf, Sprachen zu lernen und Brücken zu bauen. „Sprachen zu beherrschen bedeutet Freiheit und Sicherheit für uns.“