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Vortrag von Prof. Hans-Jürgen Schings (Freie Universität Berlin)

17.10.2019

Am 15. Oktober hat Herr Prof. Hans-Jürgen Schings (Freie Universität Berlin) auf Initiative des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Lehrstuhls für Deutsche Philologie im Rahmen der Tage der deutschen Sprache an der Philologischen Fakultät der Universität Vilnius die öffentliche Vorlesung „Faust und die Schöpfung“ gehalten.

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Tagung zur Phraseologie an der Universität Vilnius

16.10.2019

Am 11.-12. Oktober veranstaltete der Lehrstuhl für Deutsche Philologie eine Tagung zur Phraseologie „Feste Wortverbindungen in Forschung und Lehre: Phraseologismen, Kollokationen und Verwandtes“. Das war auch eine der Veranstaltungen im Rahmen der Tage der deutschen Sprache. An der Tagung haben die Phrasemforscherinnen und -forscher aus 10 Ländern teilgenommen und über ihre Forschungsthemen diskutiert.

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Vortrag von Lea Hoffmann (Universität Duisburg-Essen)

10.10.2019

Am Montag, den  14. Oktober 2019, um 9 Uhr im Raum K3 hält Lea Hoffmann (Universität Duisburg-Essen) im Rahmen des GIP-Aufenthalts einen Vortrag zum Thema „Vom Wort zum Wörterbucheintrag". 
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

DAAD Veranstaltungen an der Universität Vilnius

9.10.2019
 
Im Rahmen der Tage der Deutschen Sprache organisiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) folgende Veranstaltungen an der Universität Vilnius: 
 
Montag, 14. Oktober 2019, 15:00 Uhr
Prof. Hans-Jürgen Schings (Freie Universität Berlin): Einführung in Goethes Faust-Dramen. (Im Rahmen eines Seminars zu Goethes Faust am Lehrstuhl für Deutsche Philologie). Moderation: Dr. Alexander Mionskowski (DAAD). 
Ort: Studienraum Germanistik (A9), Philologische Fakultät, Universiteto gatve 5, 01513 Vilnius
 
Dienstag, 15. Oktober 2019, 17:00 Uhr
Prof. Hans-Jürgen Schings (Freie Universität Berlin): Faust und die Schöpfung. 
Moderation: Dr. Alexander Mionskowski (DAAD). 
Ort: Studienraum Germanistik (A9), Philologische Fakultät, Universiteto gatve 5, 01513 Vilnius
 
Informationen zu Professor Hans-Jürgen Schings:
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

8.10.2019

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„Kolloquium Deutsche Sprachwissenschaft“

7.10.2019

Im Rahmen des Kolloquiums "Deutsche Sprachwissenschaft" hält Prof. Dr. Alja Lipavic Oštir (Maribor, Slowenien) am Mittwoch, den 9. Oktober um 17 Uhr im Studienraum Germanistik der Universität Vilnius einen Vortrag zum Thema „Was sagen uns die Sprachkarten der Lernenden? Eine Analyse unterschiedlicher Typen von Sprachkarten“.

Das Seminar wird von der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ und vom Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius veranstaltet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Aufenthalt von Prof. Dr. Rolf Parr und Dr. Thomas Küpper (Universität Duisburg-Essen)

3.10.2019

Im Zeitraum 7.-8. Oktober 2019 halten Prof. Dr. Rolf Parr und Dr. Thomas Küpper (Universität Duisburg-Essen) im Rahmen des GIP-Aufenthalts die folgenden Vorträge:

Montag, den 7. Oktober

11 Uhr, Raum K. Donelaičio
Prof. Dr. Rolf Parr: Preußisches Dur und baltisches Moll zwischen 1892 und 1913. Was Theodor Fontane und Eduard von Keyserling in ihrem Schreiben (nicht) gemeinsam haben

15 Uhr, Studienraum Germanistik (A9)
Dr. Thomas Küpper: Ästethik der Banalisierung 


Dienstag, den 8. Oktober

11 Uhr, Raum A4
Prof. Dr. Rolf Parr: Kollektivsymbole in Alltag, Medien und Literatur

17 Uhr, Studienraum Germanistik (A9)
Dr. Thomas Küpper: „Kitsch“: Zur Funktion eines Schlagworts (Vortrag im Rahmen des GfdS-Kolloquiums).
https://gfds.de/events/12613/ 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

„Kolloquium Deutsche Sprachwissenschaft“

2.10.2019

Im Rahmen des Kolloquiums "Deutsche Sprachwissenschaft" hält Dr. Thomas Küpper von der Universität Duisburg-Essen am Dienstag, den 8. Oktober um 17 Uhr im Studienraum Germanistik einen Vortrag zum Thema „Kitsch: Zur Funktion eines Schlagworts“.

Das Seminar wird von der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ und vom Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius veranstaltet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!


„Kitsch“: Zur Funktion eines Schlagwortes

Noch um 1960 war die Unterscheidung von Kitsch und Kunst strukturbildend für ästhetische Debatten. Nicht nur im Bereich feuilletonistischer Kritik, sondern auch in der Wissenschaft wurde der Ausdruck ›Kitsch‹ dazu verwendet, Gegenständen künstlerischen Wert abzuerkennen. Ludwig Giesz richtete in seiner 1960 erschienenen »Phänomenologie des Kitsches« den Blick auf die Besonderheiten kitschigen Erlebens, und Walther Killy fragte in seinem 1961 veröffentlichten »Versuch über den literarischen Kitsch« nach den Merkmalen kitschiger Werke.

Obwohl beide Arbeiten viel zitiert worden sind, konnte sich das Wort ›Kitsch‹ nicht als Begriff in der Wissenschaft etablieren. Wie kam es zu diesem Scheitern? Die Erfolgschancen dürften vor allem dadurch beeinträchtigt worden sein, dass die abwertende Funktion des Ausdrucks ›Kitsch‹ schon bald größere wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhielt – so entstand auf einer Metaebene eine Kritik der Kritik. Bereits Jacob Reisner hatte 1955 den Ausdruck ›Kitsch‹ als »Schlagwort« bezeichnet, und zwar »im ursprünglichen Verstand von Schlag-Wort«, als »ein schlagendes (niederschlagendes, erschlagendes) Wort«. Reisner hatte erklärt: „Wer damit auf irgendein Gebilde losschlägt, will es zumeist aus dem Bereich der Kunst […] hinausschlagen.« Diese Exklusionsfunktion des Wortes ›Kitsch‹ ist dann kultursoziologisch näher untersucht worden. Aus dieser Perspektivierung der Forschung ergab sich als Konsequenz, dass der Gebrauch des Wortes ›Kitsch‹ in der Wissenschaft problematisch wurde. Beispielsweise schlug Helmut Kreuzer 1967 vor, dieses Wort nicht mehr als »analytische[s] Instrument« und auch nicht länger als »poetologischen Terminus der Werkanalyse« zu verwenden.

Die Frage ist nun: Gibt es noch immer so etwas wie ›Kitsch-Forschung‹ und auf welchem Fundament steht diese? Muss beziehungsweise kann sie auf jenen Begriff verzichten? Solche Schwierigkeiten der ›Kitsch-Forschung‹ möchte der Referent in seinem Vortrag aufzeigen und zur Diskussion stellen.

https://gfds.de/events/12613/

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